Gesundheit, Neuigkeiten, Training

Das stetige Training im Fitnessstudio kann schnell eintönig werden. Irgendwann sind die Grenzen des Möglichen erreicht und weitere Trainingserfolge bleiben aus. Es lohnt sich ein Wechsel auf Sport im Freien, da sich hier einige Vorzüge gegenüber dem Indoor-Sport herauskristallisieren. Calisthenics, Freeletics und Parkour liegen derzeit besonders im Trend und sind extrem effizient. Fitnesseinsteiger haben die Möglichkeit, mithilfe von Outdoor-Fitnessgeräten (bspw. von Ziegler-Metall.de), die Zielmuskulatur entsprechend zu trainieren, um sich für die erhöhte Belastung des „freien Trainings“ physisch vorzubereiten. Gut ausgestattete Outdoorfitnessparks finden sich mittlerweile in vielen Großstädten und erfreuen sich steigender Beliebtheit.

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Physische Vorteile des Outdoor Trainings

Sportliche Aktivitäten außerhalb von Fitnessstudios machen vor allem für die körperliche Fitness Sinn. Das Training ohne Geräte erfordert zum Ersten Kreativität und zum Zweiten Abwechslung. Durch die Nutzung der vorhandenen Möglichkeiten bieten sich stetig neue Trainingseinheiten. Der Kostenfaktor ist da gewiss nur ein Vorteil. Das Training im Freien ermöglicht eine erhöhte Sauerstoffzufuhr und gleichzeitig kann durch das Licht das wichtige Vitamin D produziert werden. Das ist besonders für die Knochen und die Muskulatur wichtig.

Die Aktivität an der frischen Luft fördert zudem eine Vielzahl von Fähigkeiten. Es werden vor allem Ausdauer, Schnelligkeit, Kraft, Koordination, Agilität, Mobilität und Flexibilität trainiert und gleichzeitig die Stabilität gefördert. Outdoor-Sport kann demnach ein echter Allrounder sein. Das erklärt die besseren Ergebnisse vieler Sportler, die Outdoor-Sport bevorzugen. Die Vorteile auf einem Blick (Thompson Coon et al):

  • Mehr Muskeln werden trainiert
  • Aufnahme Licht für die Vitamin D-Bildung
  • Höhere Sauerstoffzufuhr
  • Bessere Ausdauer
  • Bessere Koordination
  • Mehr Mobilität
  • Mehr Flexibilität
  • Verbesserte Stabilität

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Sport im Freien: gut für die Seele

Nicht nur für den physischen Zustand des Körpers ist Sport im Freien ein Vorteil, auch psychisch kann das Outdoor-Training viel bewirken. Die Bewegung im Freien bewirkt ein gewisses Freiheitsgefühl. Durch die Aufnahme von mehr Sonnenlicht und den erhöhten Sauerstoffgehalt in der Lunge können emotionale und nervliche Anspannungen des Alltags reduziert werden. Eine Studie aus dem Jahr 2011 fand heraus, dass durch Outdoor-Sport im Vergleich zu Indoor-Sportarten die Psyche wesentlich mehr gestärkt wird und Stress und Depressionen verringert werden. Durch die kontinuierliche Verbesserung im Training steigt zudem das Selbstwertgefühl und daraufhin das Selbstbewusstsein.

Neben diesen positiven Effekten bewirkt Sport in einer Gruppe im Freien einen gemeinsamen Spirit. Top-Athleten und Neueinsteiger können Seite an Seite trainieren. Das erhöht den Spaßfaktor und motiviert bis an neue körperliche Grenzen. Hier noch einmal die psychischen Vorteile auf einem Blick:

  • Verbessert Herz- und Lungenfunktion
  • Bessere Versorgung durch Vitamin D
  • Stress- und Depressionsabbau
  • Verbessertes Selbstbewusstsein
  • Gemeinschaftsgefühl

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Outdoor Fitness liegt im Trend: Calisthenics, Freeletics und Parkour

In den letzten Jahren hat sich die Begeisterung für Fitness generell erhöht. Es wird mehr Rücksicht auf die eigene Gesundheit genommen und damit entwickelte sich auch ein Fitnesstrend. Da Bewegung an der frischen Luft umso gesünder ist, erschienen immer mehr Sportarten, die zuvor hierzulande weniger bekannt waren. Die Rede ist von Calisthenics, Freeletics und Parkour. Sportarten, die den Körper höchst effizient trainieren und dazu auch noch Spaß machen. Sie kombinieren Kraft, Stabilität und Körperkontrolle.

Jede dieser Sportarten kann im Freien betrieben werden, Sie nutzen das Gewicht des eignen Körpers (Body Weight Exercices) und benötigen kein bis nur wenig Equipment. Dies erfordert eine gewisse Umstellung vom vorherigen Training. Was in Videos einfach aussieht, ist schwere Arbeit, viel Körperkontrolle und das Resultat von vielen Trainingseinheiten und eisernem Willen. Aus der Kombination der Übungen können beste Resultate erzielt werden. Bei Hinzunahme von Equipment, wie Springseile oder Powerbands kann die Effektivität des Trainings zusätzlich erhöht werden.

Calisthenics

Calisthenics ist ein Krafttraining an Outdoor Fitnessgeräten, wie dem Barren oder das Reck. Einige Städte in Deutschland können sich bereits mit einem Outdoor Sportpark schmücken. Der Ursprung des modernen Calisthenics liegt in den USA, vermutlich in New York wo es als Street Workout bekannt wurde. Calisthenics vermischt Elemente aus dem Parkour mit Kraft und Körperkontrolle. Es hält die Möglichkeiten vollkommen offen, in welche Richtung der Sportler trainieren möchte. Individuelle Übungen ermöglichen Kraftausdauer, Halteübungen und das Ausbauen der Maximalkraft.

Im Gegensatz zu einem Indoor-Training im Fitnessstudio gehen die Bewegungen bei Calisthenics weit darüber hinaus. Das komplexere Zusammenspiel der Muskeln fördert so eine funktionelle Muskelentwicklung sowie Kraftausdauerfähigkeiten.

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Freeletics

Freeletics stützt sich ebenso wie Calisthenics auf Übungen, die vor allem die Körperkontrolle betreffen. Der Unterschied liegt hier darin, dass Freeletics auf dem Prinzip des HIIT aufbaut. High Intense Intervall Training, auch HIIT genannt, ist ein Intervalltraining, welches sich durch kurze und sehr intensive Trainingseinheiten auszeichnet. Die Kraftausdauer wird dadurch extrem geschult. Mehrere Übungsfolgen werden in einem Freeletics-Training schnellstmöglich wiederholt.

Teilweise ergeben sich hier unter den Athleten Wettbewerbe. Wichtig ist jedoch, gerade für Anfänger, dass dabei die korrekte Ausführung der Übungen nicht vergessen wird. Anfangs mit einem Trainer oder in der Gruppe zu trainieren wird empfohlen. Gern werden auch spezielle Apps genutzt, die mehrere Übungen im Repertoire haben.

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Parkour

Die Sportart Parkour kommt ursprünglich aus Frankreich. Die Sportler nennen sich Traceur oder Traceuse. Es handelt sich um eine Fortbewegungsart, die zum Ziel hat, lediglich mit den Fähigkeiten des eignen Körpers und der eigenen Muskelkraft am effektivsten von einem Ort zum anderen zu kommen. Dabei wird der Weg sowohl durch den urbanen Raum, als auch durch die Natur gewählt. Hindernisse werden durch verschiedene Körperbewegungen und Sprünge überwunden. Geländer, Mauern, Stufen, Wände, Stangen oder andere vorhandene Elemente werden überwunden oder genutzt, um ans Ziel zu kommen.

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Quellen

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21291246

http://www.nature.com/ejcn/journal/vaop/ncurrent/full/ejcn201642a.html

Bildquellen

www.flickr.com/photos/elv1s/15359504104/

www.flickr.com/photos/jadendave/4992486044/

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c2/Team_JiYo_-_pioneerne_indenfor_parkour_i_danmark.jpg