Gesundheit, Supplemente

Wenn du dich jeden Tag auf ein Neues auf volle Konzentrationsfähigkeit und ein lückenloses Gedächtnis sowohl im Alltag als auch im Berufsleben verlassen musst könnte dieser Beitrag  interessant für dich sein. Fühlst du dich gestresst und manchmal sogar überfordert? Dann lies unbedingt weiter!

In diesem Beitrag stellen wir dir mit Ginkgo biloba und Panax Ginseng ein kognitives Power-Duo vor. Beide Wirkstoffe versprechen auf eigenständige Art und Weise bereits höchst interessante Effekte. In Kombination ergeben sich nochmals Synergien die Ginkgo biloba und Panax Ginseng zum wohl stärksten Duo für geistige Performance machen.

Viel Spaß beim Lesen.

Holger Gugg informiert über Ginkgo und Ginseng

Ginkgo biloba

Vorstellung, Bestandteile

Ginkgo biloba erfreut sich als Nahrungsergänzung höchster Beliebtheit nicht nur in der traditionell chinesischen Medizin wo es schon seit 5000 Jahren Anwendung findet, sondern auch in der westlichen Welt (1). Ginkgo biloba wächst auf dem Ginkgo Baum, auch bekannt als Jungfernhaarbaum. Die Baumart wird heute weltweit angepflanzt (2).

Zu den wichtigsten Bestandteilen von Ginkgo biloba zählen:

  • Terpen-Trilacton Bilobalide (3)
  • EGb-761-Extrakt (4)
  • Gingkolide A, B und C (5)
  • Ginkgolid J, K, M, Q, P (3,6,7,8,9)
  • Quercetin (4)
  • Isorhamnetin (4)

Bioverfügbarkeit

Die Bioverfügbarkeit wichtiger Komponenten wird in Studien als gut beschrieben. Sie liegt bei Ginkgolidea A im Bereich von 80 %, bei Ginkgolidea B im Bereich von 88 % für Bilabolide bei etwa 79 % (10).

Ginkgo Blatt

Orale Effekte

In seiner Wirkung als Adaptogen (16,17) weiß man von Ginkgo biloba das es Anti-Stress-Effekte mit sich bringt (14) sowie eine mögliche Reduzierung von Angstzuständen mit seiner Verwendung eintreten kann (15). Möglich wird dies mitunter über seine Fähigkeit, Corticosteron zu reduzieren. Es handelt sich hierbei um ein Glucocorticoid mit schwacher mineralocorticoider und glucocorticoider Wirkung. Jezova et al bescheinigen Ginkgo biloba zudem Cortisol senkende Effekte unter erhöhter Belastung (40).

Eine Vielzahl an Studien bringen Ginkgo biloba in Zusammenhang mit positiven Effekten auf die Gedächtnisleistung. Die Wirkung tritt sowohl bei jungen als auch bei älteren Personen und sowohl bei gesunden Menschen als auch bereits Betroffenen von kognitiven Einschränkungen auf (41-49). Kennedy et al stellen mit Verabreichung vergleichsweise niedriger Dosierungen an Ginkgo biloba bereits synergetische Effekte einer kombinierten Verabreichung mit Phosphatidylserin in Aussicht (50).

Neben diesen beiden Haupteffekten wird mit Ginkgo biloba auch in Hinblick auf seine antioxidativen Effekte geforscht. Der aktive Bestandteil EGb-761 scheint hierzu das antioxidative Enzym HO-1 positiv zu beeinflussen (11-13,19). Über seine Auswirkung auf die Sauerstofftransportkapazität in größeren Höhen soll Ginkgo biloba auch gegen akute Höhenkrankheit helfen (20). Denkbare Hilfe bei Betroffenen von ADHS wird ebenso diskutiert (21,22) wie sein Einsatz als Inhibitor Plättchen aktivierender Faktoren (PAF). Dieser Mechanismus ermöglicht eine gewisse antithrombotische Wirkung und über dies eine mögliche Verbesserung der Durchblutung (18).

Topische Effekte

Ein 70%iger ethanolischer Extrakt aus Ginkgo-Blättern war bei Kobayashi et al (23) in der Lage, das Nachwachsen von Haaren zu fördern. (23) Auch in Gesichtscremes findet Ginkgo biloba Verwendung. Man möchte sich damit seines antioxidativen Effekts bedienen. Chuarienthong et al (25) stellten mit einer Flavonoid-Mischung aus Ginkgo biloba verabreicht über eine Hautcreme verbesserte Hauteigenschaften insbesondere bei den Parametern Feuchtigkeitsgehalt (27,88 % Steigerung), Glätte (4,32 % Steigerung), Rauheit (0,4 % Reduzierung) und Falten (4,63 % Reduzierung) fest (25).

Fazit

Ginkgo biloba ist bei weitem keine Neuheit. Traditionell bereits seit mehreren tausend Jahren im Einsatz, findet es auch heute noch Anwendung insbesondere bei Personen mit erhöhtem Stressaufkommen oder als Booster für die mentale Leistungserbringung. Interessant scheint auch seine Funktion als Antioxidans.

Ginkgo und Panax Ginseng das Power Duo

Panax Ginseng

Vorstellung, Bestandteile

Panax Ginseng (26) kennt man auch als koreanischem Ginseng, Berg-Ginseng, echtem Ginseng oder asiatischem Ginseng. Nicht verwechselt werden darf Panax Ginseng mit American Ginseng, Pseudoginseng, Desert Ginseng oder Siberian Ginseng. Auch hierbei handelt sich um eine Pflanze deren ursprüngliche Verwendung in der traditionell chinesischen Medizin verwurzelt ist. Sie findet hier Anwendung zur Steigerung der Vitalität sowie zur Prävention bestimmter Krankheiten. Für die Erzeugung medizinisch-pharmazeutischer Produkte ist in erster Linie die Wurzel der Pflanze von Bedeutung (26,27).

Die aktiven Bestandteile in Panax Ginseng werden als Ginsenoside zusammengefasst. Es existieren weit über 100 verschiedene Arten (51).

Panax Ginseng

Effekte

Studien bescheinigen Panax Ginseng eine Vielzahl potenzieller Effekte. Beginnend bei einer möglichen Erhöhung zu niedriger Testosteronspiegel oder der Libido (53,56) über eine Verbesserung der Spermienbeschaffenheit (35,36) oder der Symptomatik einer erektilen Dysfunktion (52-55) ist besonders die Auswirkung auf kognitive Leistungen sowie das allgemeine Wohlbefinden von Interesse (39, 57-63).

Bei Reay et al (29) sorgten 200mg des Panax Ginseng Extrakts G115 (4% Ginsenoside) für verringerte Müdigkeit. In einer Studie an jungen gesunden Erwachsenen stellten Forscher 2,5 Stunden nach der Verabreichung von 400mg Panax Ginseg eine verbesserte Reaktionszeit fest (32). Dasselbe Forscher-Team testete die intellektuelle Leistungsfähigkeit gesunder, junger Erwachsener mit Hilfe einer der sog. Siebener Subtraktionsaufgabe. Die Verabreichung von 200 und 400mg Panax Ginseng vermochte die Testergebnisse zu verbessern (39).

Es existieren auch Hinweise einer Wirkung von Panax Ginseng als „Anti-Stressor“. So beschreiben Lee et al (64) Panax Ginseng als potenzielle Alternative zu Medikamenten wenn es darum geht, hormonelle Homöostase nach abnormalen physiologischen Veränderungen, ausgelöst durch Stress des täglichen Lebens, wiederherzustellen. Nach Beak et al (65) ist Panax Ginseng zudem in der Lage, dass sympathische Nervensystem zu stabilisieren und damit die kognitive Leistungsfähigkeit von Personen mit hohem Stresslevel wiederherzustellen. Der Anti-Stress-Effekt von Panax Ginseng steht einigen wissenschaftlichen Arbeiten zur Folge auch in Verbindung mit einer Reduzierung stressinduzierter Magengeschwüre (30,31).

Weiter interessant erscheint Panax Ginseng zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden (33). Bei Marasco et al (34) traten deutlichere Effekte auf die Lebensqualität dann auf, wenn die Verabreichung eines Multi-Vitaminpräparates mit einer geringen Menge Panax Ginseng kombiniert wurde. Aus Einzelstudien gehen potenzielle Effekte auf die Hautqualität hervor (37).

Sicherheit

Eine systematische Überprüfung von 13 Datenbanken mit 57 involvierten randomisierten Studien bewertete die Sicherheit einer Ginseng-Supplementierung beim Menschen (28). Insgesamt scheint von der Verwendung nur eine geringe Nebenwirkungswahrscheinlichkeit auszugehen. In 16 der involvierten Studien berichteten Anwender vereinzelt von Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Krämpfe (28).

Fazit

Bei Panax Ginseng ist in erster Linie die Wurzel der Pflanze von Bedeutung. Sogenannte Ginsenoside sind als aktive Bestandteile verantwortlich für eine Vielzahl an möglichen Effekten auf Gesundheit, die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden. Besonders interessant erscheint deren Wirkung als Anti-Stressor sowie zur Verbesserung kognitiver Leistungen.

Kombi Ginseng Ginkgo

Das Power Duo Ginkgo biloba & Panax Ginseng

Eine Studie von Kennedy et al (38) beschreibt synergetische Effekte einer kombinierten Verabreichung von Ginkgo biloba und Panax Ginseng auf die kognitive Leistungsfähigkeit. Zwar traten in Kombination nicht bei allen Faktoren mentaler Leistungserbringung klare Vorteile auf. Die Forscher gehen insgesamt dennoch von additiven, synergetischen Eigenschaften einer kombinierten Verabreichung aus.

Resümee

Bei Ginkgo biloba und Panax Ginseng handelt es sich um zwei Subtanzen zu denen zur Anwendung in der traditionellen Heilkunde eine Vielzahl an Unterlagen aus der Schulmedizin vorliegen. Wenngleich bis zum heutigen Tage noch nicht von klar belegten Effekten gesprochen werden darf, zeigen die Darstellungen dieses Beitrags dennoch, wie stark die Datenlage zum Einsatz von Ginkgo biloba und Panax Ginseng als mentale Booster bereits aufgestellt ist. Die Kombination beider verspricht nochmals synergetische Effekte.

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Sportliche Grüße

Holger Gugg

www.Body-Coaches.de

ANWENDER-FEEDBACK

Feedback Ginkgo Ginseng

Quellen

  1. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9818799/
  2. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/13130382/
  3. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20144453/
  4. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12757407/
  5. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19616398/
  6. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17640772/
  7. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16562852/
  8. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9413545/
  9. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21614751/
  10. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/13130386/
  11. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20615914/
  12. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19254777/
  13. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17316704/
  14. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21601431/
  15. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/13130390/
  16. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9651122/
  17. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12369732/
  18. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15693702/
  19. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16401239/
  20. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18076292/
  21. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12587812/
  22. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19815048/
  23. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8254481/
  24. https://link.springer.com/article/10.1007/s11094-007-0051-0
  25. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20412217/
  26. https://digicollections.net/medicinedocs/#p/home
  27. https://academicjournals.org/jmpr/PDF/pdf2010/4Mar/Lee%20et%20al.pdf
  28. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21704950/
  29. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15982990/
  30. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1470667/
  31. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1470669/
  32. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20737519/
  33. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10761538/
  34. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9034759/
  35. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9063034/
  36. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21793626/
  37. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20041778/
  38. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12020739/
  39. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15982990/
  40. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12369732/
  41. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10890330/
  42. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21802920/
  43. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12404671/
  44. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8741021/
  45. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8741021/
  46. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23196025/
  47. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19657199/
  48. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22840457/
  49. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12020739/
  50. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17457961/
  51. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22403544/
  52. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12394711/
  53. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16855773/
  54. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8750052/
  55. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19234482/
  56. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9063034/
  57. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11895046/
  58. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20737519/
  59. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16401645/
  60. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8721940/
  61. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11424544/
  62. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20737519/
  63. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10761538/
  64. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5628357/
  65. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6606819/

Bildquellen

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