Diät, Ernährung, Gesundheit

 

Heute mal ein Beitrag aus der Kategorie „Erfahrungsbericht“ und in diesem Zusammenhang „informative Produktvorstellung“. Fleißige Leser von Body-Coaches und HBN (Human Based Nutrition) wissen, dass ich generell große Stücke auf die Kokosnuss und alle darin enthaltenen ess- und trinkbaren Bestandteile halte. So habe ich HIER Kokosfett als eigentlich übersehenes Lebensmittel bereits herausgestellt und HIER selbiges mit all seinen Vorzügen vorgestellt. Vor einiger Zeit ist mir dann Coco Pro in die Hände gefallen. Ein erster Blick auf die Analyse sagte mir: „ok zumindest interessant da nicht voller Zucker und sonstiger Bestandteile die meines Erachtens nichts in einem Getränk zu suchen haben“. Es kam zum Geschmacks-Test und auch hier konnte Coco Pro bei mir punkten. Besonders in gekühlter Form schmeckt es erfrischend und dennoch auf eine Art „gehaltvoll“ (besser kann ich es nicht beschreiben). Aus diesem Grund hier und heute ein paar Worte zu den Coco Pro inkl. meiner persönlichen Einnahme-Empfehlung

46% reines Kokoswasser

Kokoswasser findet sich vor allem in noch nicht vollständig gereiften Kokosnüssen und soll hier eigentlich die Kokosnuss bis zum ausgereiften Zustand nähren (1). Kokoswasser besteht zu 94% aus Wasser und darf nicht mit der wesentlich nahrhafteren Kokosmilch verwechselt werden die aus dem Fleisch der Kokosnuss hergestellt wird.

Pro 240g-Portion liefert Kokoswasser:

  • Kalorien 46 (19,17 pro 100ml)
  • Kohlenhydrate: 9 Gramm
  • Ballaststoffe: 3 Gramm
  • Protein: 2 Gramm
  • Vitamin C: 10% des RDI
  • Magnesium: 15% des RDI
  • Mangan: 17% des RDI
  • Kalium: 17% des RDI
  • Natrium: 11% des RDI
  • Calcium: 6% des RDI

Antioxidatives Potenzial

Äußerst interessant auch das von Kokoswasser ausgehende antioxidative Potenzial. Aus Tierstudien ist bekannt, dass gewisse Bestandteile freie Radikale so verändern dass diese keine Zellschädigung mehr verursachen (2-5). Unter Hogh-Fructose-Bedingungen sorgte die Verabreichung von Kokoswasser ebenfalls am Versuchstiere für verringerten Blutdruck, verringerte Werte bei Triglyceriden und Insulin (6). Leider fehlen entsprechende Ergebnisse zum antioxidativen Potenzial von Kokoswasser bis dato aus Humanversuchen.

Blutzuckerkontrolle

Weiter aus Tierversuchen ist bekannt, das Kokoswasser sowohl den Blutzucker (inkl. Langzeitblutzucker) als auch andere Gesundheitsmarker an diabetischen Ratten vermöchte positiv zu beeinflussen (7-9).

Nierensteine

Äußerst interessante Studienergebnisse finden sich auch aus der regelmäßigen Verabreichung von Kokoswasser in Hinblick auf die Bildung von Nierensteinen. Wenngleich nicht jeder Mensch gleichermaßen dazu neigt diese auszubilden (10) könnte Kokoswasser dennoch prophylaktische Arbeit leisten, indem es dabei hilft weniger Kristalle zu bilden die sich später zu einen Nierenstein ausbilden. Festgestellt wurde zudem bereits, dass Nierensteine unter dem Einfluss von Kokoswasser schlechter an den Harnwegen haften bleiben (11).

Herzgesundheit

Sandhya et al (12) untersuchten den Effekt von Kokoswasser auf Cholesterinwerte. Zwar wurde in der Studie eine Menge verwendet die einem menschlichen Äquivalent von ca 2,7 Litern täglich entsprach, dennoch war die Verabreichung binnen 45 Tagen in der Lage den Cholesterinspiegel ebenso stark zu reduzieren wie es über die Verabreichung von Statinen möglich war. Ebenfalls bei Sandhya (13) stellte man an Versuchstieren weniger Cholesterin, weniger Triglycderide sowie eine Abnahme des Leberfettanteils mit Verwendung von Kokoswasser fest. Eine Studie am Menschen (14) bescheinigt Kokoswasser eine Verbesserung des systolischen Blutdrucks unter Hypertonie-Bedingungen in 71% der Fälle (28 Probanden).

Rehydration

Besonders interessant für Sportler ist der hervorragende Rehydrations-Effekt der von Kokoswasser vergleichsweise stärker ausgeht also von Wasser und ebenso stark eintritt wie bei einem eigens für diesen zweck kreierten Iso-Drink. Besonders positiv anzumerken galt es bei den Probanden aus zwei Studien auch die hervorragende Verträglichkeit (15,16), während einige der Probanden bei Kallman et al (17) mit Kokoswasser nach dem Sport zu Blähungen neigten. Die Bekömmlichkeits- und Verträglichkeitsfrage gilt es dementsprechend individuell zu ermitteln. Sicher ist diese auch dosisabhängig.

20g Protein pro Portion

Whey-Protein ist nach wie vor im Trend. Egal zu welcher Uhrzeit und für welche Zielsetzung, wird es beliebig inzwischen auch für Convenience-Produkte wie Coco Pro verwendet. Wenngleich der vergleichsweise hohe Insulin-Index speziell Wheyprotein nicht zur besten Alternative eines „Diät-konformen“ Produkts macht, wurde hier immerhin nicht gespart und die höherwertige Form eines Isolats gewählt der man eine höhere Proteinreinheit unterstellt.

10,5g Kohlenhydrate pro Portion

Gott sei Dank sparen die Macher von Coco Pro generell mit Kohlenhydraten, insbesondere mit künstlich zugesetzten Zucker und setzen auf die Verwendung von Stevia zur zusätzlichen Versüßung des Getränks. Der größte Anteil der pro Portion enthaltenen 10,5g Kohlenhydrate entfällt auf Traubensaftkonzentrat, d.h. man darf von einem geringen Anteil (nur etwa 5g) Einfackzucker sowie weiteren 5g Fructose pro Portion ausgehen, was stärkere Blutzuckerschwankungen eher unwahrscheinlich macht.

Unsere Empfehlung

Body-Coaches empfiehlt den Einsatz von Coco Pro dank seines oben beschriebenen stark rehydrierenden Effekts, enthaltener moderater Mengen an Molkenprotein-Isolat (Whey) sowie eines geringen Anteils an Kohlenhydraten entweder vor oder zusätzlich zur Mahlzeit nach dem Training bzw. zum sportlichen Wettkampf. Coco Pro eignet sich für Reduktionsdiäten und trägt definitiv einen wertvollen Beitrag zur Versorgung mit Mikronährstoffen, insbesondere mit Elektrolyten bei. Besonders gekühlt schmeckt es hervorragend und ermöglicht so die handlich-bequeme Aufnahme von mitunter 20g Protein wenn es „mal schnell gehen muss“.

Sportlicher Gruß

Holger und das Team von BODY-COACHES

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Quellen

(1)

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20032881/

(2)

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24141413

(3)

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22900330

(4)

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24835026

(5)

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22449517

(6)

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22449517

(7)

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26146124

(8)

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25651375

(9)

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22576019

(10)

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3192488/

(11)

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23489503

(12)

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18809454

(13)

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17004906

(14)

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15892382

(15)

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12056182

(16)

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17883020

(17)

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22257640

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