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„PROBLEME MIT BLÄHBAUCH?“ – so hatte ich vor einigen Monaten den Aufruf zu einem Produkttest im Social Media gepostet. Die Resonanz war überwältigend. Mehr als 100 Mails gingen in den darauffolgenden Tagen bei mir ein. Betroffene beklagen stetiges Völlegefühl, Störungen der Verdauung, Verstopfung oder schlichtweg einen geblähten Bauch der sich nicht auf ein Übermaß an Fettmasse, eine bekannte Darmerkrankung oder aber die Verwendung anaboler androgener Steroide (plus sonstiger hormonähnliches Substanzen) zurückführen ließ.

Der Grund für den Aufruf war meine eigene kleine Leidensgeschichte mit dem Thema Blähbauch von dem sicher etliche Leserinnen und Leser ein Lied singen können. Sehr ärgerlich eigentlich einen guten vorzeigbaren Body zu haben, wäre da nicht diese kleine sprichwörtliche Bierwampe die unter dem Shirt zum Vorschein kommt.

„Zeit etwas daran zu ändern“ – dachte ich mir und habe begonnen in Richtung Darmgesundheit und Darmflora zu recherchieren.

Darmflora, Gewichtsmanagement und Gesundheit

Darmflora wichtig für Abnehmerfolge

Es ist kein Geheimnis mehr. Unsere Darmflora gewinnt beim Thema Gesundheit zunehmend an Bedeutung. Die Tatsache ob wir einst gestillt wurden oder nicht (11,12), wie wir uns ernähren, wie häufig wir Reduktionsdiäten durchführen und wie wir ansonsten unser Leben gestalten beeinflusst den Aufbau unserer Darmflora maßgeblich (1-5). Studien stellen inzwischen sogar einen Zusammenhang zwischen der Entstehung aber auch Behandlung von Adipositas und Veränderungen der Darmmikrobiotika durch unsere Ernährungs- und Lebensgewohnheiten fest (7-10).

Bei Louis et al (6) wurden Veränderung der Darmflora während und nach einem Abnehmprogramm (6 Monate mit nur 800kcal/Tag gefolgt von weiteren 1,5 Jahren der Nachbetreuung) untersucht. Was die Forscher feststellten waren schon zu Beginn der Studie größere Individualitäten im Aufkommen an Darmbakterien aber auch eine merkliche Veränderung bei 56 Bakterienarten während des Abnehmprogrammes die sich jedoch 3 Monate nach Abschluss weitestgehend wieder auf den Ursprung zurück entwickelten. Interessanter Weise traten bei den erfolgreichsten Abnehmern einige Bakteriengruppen ganz besonders häufig auf. Ebenso stellten die Forscher gerade bei metabolisch kranken Personen bestimmte Bakterienstämme häufiger fest als diese bei metabolisch gesunden Probanden nachweisbar waren.

Weitreichender Einfluss der Darmflora

Neben diesen Beobachtungen und der hauptsächlichen Aufgabe der Beteiligung bei Verdauungsvorgängen im Dickdarm, weiß man von der Darmflora zudem um eine starke Beteiligung an der Immunabwehr. Erste Hinweise bringen Missstände bereits in Verbindung mit der Entstehung von Arteriosklerose (42) sowie weiterer Krankheiten (43).

Als Darm-Hirn-Achse bezeichnet man die Beziehung die das Gehirn und der Verdauungstrakt miteinander pflegen. Sie kommunizieren über das Nervensystem mit großer Beteiligung des Vagusnerv. Der Verdauungstrakt wird in der Wissenschaft auch als „zweites Gehirn“ betitelt, da er eine Fülle an Neurotransmittern selbst bildet, mitunter Serotinin, Dopamin oder GABA die allesamt eine Rolle in der Stimmungsregulierung spielen (46). Auf der anderen Seite ist bekannt, dass Reizdarmsyndrom (IBS), Morbus Crohn oder chronische Verstopfung ursächlich für Angstzustände und Depressionen sein können. Die Darm-Hirn-Achse ist auch in die Appetitregulierung involviert. Von Darmmikroben produzierte Proteine signalisieren etwa 20 Minuten nach der Nahrungsaufnahme Signale zur Appetitunterdrückung ans Gehirn. Letztlich zeigen Studien wie die von Akbari et al dass die Einnahme von Probiotika in der Lage sein könnte, kognitive Fähigkeiten bei Alzheimer-Patienten zu verbessern (52).

Fazit

Der Einfluss der Darmflora ist weitreichend. Er erstreckt sich weit über eine gesunde Verdauung hinaus. Ein Grund mehr bei offensichtlichen Missständen wie schlechter Verdauung oder Blähbauch in diesem Bereich tätig zu werden!

Das machen wir GEGEN eine gesunde Darmflora

Es ist anzunehmen, dass ein großer Teil der Bevölkerung sich wissentlich oder unwissentlich nicht um eine gesunde Darmflora bemüht. Diese Faktoren beeinflussen eine gesunde Homöostase an Bakterien im Verdauungstrakt mitunter negativ (keine vollständige Auflistung!):

  • Übergewicht (siehe oben)
  • Bewegungsmangel (41)
  • Unzureichende Aufnahme von Ballaststoffen (37-40)
  • Einnahme von Medikamenten (z.B. Antibiotika) (34-36)
  • Überhöhtes Stressaufkommen (25)
  • Einseitige Ernährung mit hohem Anteil stark verarbeiteter Lebensmittel (28-30) und gleichzeitig wenigen Vollkornprodukten (13,14), wenigen fermentieren Lebensmitteln (26,27) oder solchen mit zu wenigen probiotischen Bestandteilen (22-24)
  • Zu hoher Anteil tierische Produkte in der Ernährung (17-21)
  • Möglicherweise Aufnahme zu hoher Mengen an Süßstoffen (15,16)
  • Alkoholkonsum und Rauchen (31-33)

Fazit

Die Liste der Faktoren die unserer Darmflora negativ beeinflussen ist lang. Selbst wer sich fortwährend bemüht „gesund“ zu leben läuft Gefahr die Homöostase der Darmflora zumindest zeitweise zu stören.

Probiotikum Bacillus subtilis DSM 21097 – DAS Multitalent

Auf der Suche nach einem für mich passenden Präparat haben mich meine Recherchen irgendwann zu Bacillus subtilis DSM 21097 geführt. Wissenschaftliche Literatur zu Bacillus subtillis ist verfügbar in Zusammenhang mit Reizdarmsyndrom (IBS) (54), mit pathogenen Bakterien wie Helicobacter pylori (53), oder Durchfallerkrankungen (55). Da Forschung am spezifischen Bakterienstamm Bacillus subtilis DSM 21097 hauptsächlich in Russland betrieben war es hier etwas schwieriger an Literatur zu gelangen.

Wichtig

Informationen zu Effekten von Bacillus-subtilis DSM 21097 gelten NICHT für andere Stämme dieses Bakteriums!

Bei Bacillus subtillis DSM 21097 handelt es sich um ein natürlich vorkommendes, von Wissenschaftlern selektiv ausgewähltes Bakterium das nicht ständig im menschlichen Körper lebt, sich auf Oberflächen des Verdauungstraktes aber bis zu 2 Wochen ansiedeln kann.

 

Während dieser Zeit produziert es mehr als 70 Arten von Enzymen, mehr als 30 Arten von Antibiotika, Vitaminen, antimikrobielle Substanzen, essentielle Aminosäuren, stickstoffhaltige Substanzen sowie weitere Mikro- und Makroelemente. Diese können von beinahe allen Zellen des Körpers aufgenommen werden. Bacillus subtillis unterstützt die so Aufnahme von Nährstoffen und die Gesundheit aller von der Darmflora beeinflussten Einrichtungen.

 

Mitunter Antibiotika ähnliche Substanzen reduzieren schnell das Aufkommen pathogener Bakterien die für eine schlechte Verdauung, Unverträglichkeiten bei bestimmten Lebensmitteln, Allergien oder sonstige überschwellige Immunreaktionen verantwortlich sein können.

 

Wenn ein Bakterium andere Bakterien abtötet steht die Frage im Raum ob auch „gute, nützliche“ Vertreter davon betroffen sind. Hierzu wurde gezeigt, dass die Wirkung selektiv stattfindet, also synergetisch für die nützliche Mikroflora und abwehrend für eine schlechte Mikroflora.

 

Pathogene Bakterien werden abgetötet, die Bildung nützlicher Bakterien wird gefördert

 

Die wichtigsten relevanten Effekte von Bacillus-subtilis DSM 21097 sind hier zusammengefasst:

  • Normalisierung der Verdauung
  • Wiederherstellung der körpereigenen Darmflora
  • Wachstumshemmung pathogener und bedingt pathogener Mikroorganismen
  • Erhöhte Resistenz gegen Angriffe der Schleimhäute
  • Synthese von essentiellen Aminosäuren und Vitaminen
  • Kein Gewöhnungseffekt zu erwarten

Fazit

Bacillus subtillis DSM 21097 sorgt für die Wiederherstellung einer gesunden Darmflora in dem es schädliche Bakterien entfernt, die Bildung gesunder Bakterien fördert und für Revitalisierung sorgt.

Bacillus-subtilis DSM 21097 im TEST

Der Test

Eine Menge aufregender Informationen sowie ein erfolgreicher Selbstversuch haben mich dazu bewogen einen 14-wöchigen Test mit Bacillus subtillis an 17 Personen einer gemischten Gruppe durchzuführen. Der Aufruf dazu fand im Social Media statt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfüllten die folgenden Kriterien:

  • Gemischte Personengruppe (Mann, Frau, mehrere Altersklassen, sportlich oder unsportlich)
  • Probleme mit der Verdauung, mit Blähbauch, Verstopfung oder Blähungen ohne bekannte Erkrankungen
  • Bereitschaft ein nicht bekanntes Produkt 3 Monate lang einzunehmen (Bezeichnung wurde nicht genannt)
  • Bereitschaft zur Dokumentation an insgesamt 7 Terminen im Verlauf des Testzeitraumes
  • Dokumentation von Gewicht, Maßen, Bildern und Informationen zum subjektiven Verlauf der Einnahme inkl. der Frage nach Nebenwirkungen
  • Bereitschaft während des Testzeitraumes keine größeren Änderungen bei Ernährung oder Supplementierung vorzunehmen

Von den insgesamt 17 Personen erhielten 14 das Testprodukt mit Bacillus subtillis DSM 21097, 3 erhielten verkapseltes, mit grüner Lebensmittelfarbe versetztes Maltodextrin und fungierten als Kontrollgruppe. Von den 17 für den Test ausgewählten Personen haben ihn 16 abgeschlossen. Dokumentiert wurde die Zeit der Einnahme (12 Wochen) sowie eine 2-wöchige Phase nach Abschluss der Einnahme.

Die Ergebnisse

Die Testerinnen und Tester der Testgruppe verzeichneten folgende durchschn. Entwicklung:

  • Gewicht              -1,05kg
  • Umfang Taille    -3,32cm
  • Umfang Hüfte   -1,62cm

Die Testerinnen und Tester der Kontrollgruppe verzeichneten folgende durchschn. Entwicklung

  • Gewicht               -0,2kg
  • Umfang Taille    0,16cm
  • Umfang Hüfte   0 cm

Die Highlights subjektiver Rückmeldungen der Testerinnen und Tester

  • Verbesserte Verdauung bei allen 13 Personen der Testgruppe
  • Verbesserung bei Blähbauch bei allen 13 Personen der Testgruppe
  • Relativ schnelle Verbesserung innerhalb des ersten Testmonats

Zwei Tester beklagten zu Beginn der Einnahme über teilweise verstärkte Blähungen die sich jedoch binnen einiger Tage legten. Ansonsten berichtete keiner der Testerinnen und Tester von weiteren Nebenwirkungen des Produkts. Die 3 Personen der Kontrollgruppe stellten keine subjektive Veränderung fest.

Nach Ablauf der 2-wöchigen Phase (Wochen 13+14) ohne das Testprodukt berichtete die Testgruppe nur teilweise (3) über eine Verschlechterung. Für 10 Testerinnen und Tester blieben die positiven Effekte bestehen.

Bild-Dokumentationen

Bild links jeweils zu Beginn und Bild rechts jeweils nach Beendigung einer 3-monatigen Einnahme

Fazit

Der Praxis-Test zeigt durchweg positive Rückmeldungen mit der Einnahme von Bacillus subtillis die so in der Kontrollgruppe nicht festzustellen waren.

Resümee

Nach einer doch recht langen Vorlaufzeit kann ich mich heute guten Gewissens für ein Probiotium aussprechen welches nicht nur in der Theorie interessant klingt, sondern auch im Praxis-Test in der Lage war nebenwirkungsfrei Beschwerden hinsichtlich der Verdauung allgemein, Völlegefühl sowie bestehendem Blähbauch deutlich zu verringern bzw. teilweise sogar gänzlich aus der Welt zu schaffen. Wer sich zum Kreise der Betroffenen zählt sollte den Selbstversuch nicht scheuen! Ich freue mich auf weitere Rückmeldungen zur Anwendung.

BACILLUS SUBTILLIS DSM21097 BEKOMMT IHR AB SOFORT IN UNSEREM SHOP

Sportlicher Gruß

Holger Gugg

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Quellen

(1)

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25656825

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https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26919743

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Bildquellen

https://pixabay.com/de/anatomie-bakterien-bakterium-darm-160524/

http://aioloz.com/